MUSICAL-URAUFFÜHRUNG ERÖFFNET DIE SPIELZEIT 2021/2022

Wir starten mit einer Uraufführung in die neue Spielzeit und noch dazu mit einem sehr speziellen Thema, denn Adolf Hitlers Programmschrift „Mein Kampf“ bildet die Basis für dieses Monomusical. Natürlich fragt man sich sofort, wie Hitlers menschenverachtende Ideologie und die Gräueltaten, Verbrechen des Nationalsozialismus und ein Musical zusammenpassen?

Regisseur Malte C. Lachmann erklärt, was die Zuschauer*innen erwartet und was man sich darunter vorstellen kann:

„Eigentlich verbietet es sich ja, das Machwerk eines menschenverachtenden Diktators auf die Bühne zu bringen – und dann auch noch als Musical, das als Form ja erst mal unterhaltsam daherkommt. Aber ich glaube: Wenn man über ein Thema per se nicht lachen, ja vielleicht gar nicht sprechen darf, dann kommen wir auch nie zu einer echten Auseinandersetzung und Aufarbeitung. Deshalb haben wir uns ans Werk gemacht und betrachten durch eine satirische Brille die Inhalte von Hitlers Manifest mithilfe von Musik, Komik und Choreographie. Denn wer hat dieses viel zu lange, schlecht geschriebene Ding tatsächlich gelesen? Dabei interessiert uns besonders die Frage: Wo kamen damals eigentlich Hitlers Werte her? Wo kommen heute unsere her? Es geht dabei weder um eine Veralberung der Schrecken des Nationalsozialismus, noch um einen didaktischen Umgang mit dem Publikum. Im Grunde ist es ganz einfach: Wir singen, lachen und stellen uns Fragen.“

Die Premiere findet am Samstag, 25. September 2021 auf der großen Bühne, hinter dem Eisernen Vorhang statt. Das heißt, das Publikum sitzt auch auf der Bühne. Die erste Vorstellungsserie, es können auch Schulvorstellungen gebucht werden, läuft bis zum 28.Oktober. Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Produktion auch im Theatercafé gezeigt.

Weitere Infos findet ihr hier.

Und hier geht’s zum Trailer!

HINWEIS FÜR EPILEPTIKER: IN DIESER PRODUKTION KOMMT AUCH STROBOSKOP-LICHT ZUM EINSATZ.