Des Kaisers neue Kleider



von Sascha Löschner nach Hans Christian Andersen


Leitung
Regie:
Elke Maria Schwab-Lohr

Musik:
Dean Wilmington

Ausstattung:
Marion Käfer


Künstler
Der Minister für Ausstattung und persönlicher Assistent des Kaisers:
Martin Puhl

Michel, ein Weber, der sich in die Prinzessin verliebt:
Markus Schiefer

Kaiser:
Norman Stehr

Franziska, eine Weberin:
Vanessa Boritzka

Tine, eine Kleidermotte:
Yvonne Köstler

Prinzessin Penelope Vivien Jette, seine Tochter:
Danae Mareen


Termine:
4.12.2021, 16:00 - 16:50 Uhr     Großes Haus
6.12.2021, 10:00 - 10:50 Uhr     Großes Haus
7.12.2021, 10:00 - 10:50 Uhr     Großes Haus
8.12.2021, 10:00 - 10:50 Uhr     Großes Haus
9.12.2021, 10:00 - 10:50 Uhr     Großes Haus
10.12.2021, 10:00 - 10:50 Uhr     Großes Haus
11.12.2021, 16:00 - 16:50 Uhr     Großes Haus
13.12.2021, 10:00 - 10:50 Uhr     Großes Haus
14.12.2021, 9:00 - 9:50 Uhr     Großes Haus
14.12.2021, 11:00 - 11:50 Uhr     Großes Haus
15.12.2021, 9:00 - 9:50 Uhr     Großes Haus
15.12.2021, 11:00 - 11:50 Uhr     Großes Haus
16.12.2021, 9:00 - 9:50 Uhr     Großes Haus
16.12.2021, 11:00 - 11:50 Uhr     Großes Haus
17.12.2021, 9:00 - 9:50 Uhr     Großes Haus
17.12.2021, 11:00 - 11:50 Uhr     Großes Haus
18.12.2021, 16:00 - 16:50 Uhr     Großes Haus
20.12.2021, 9:00 - 9:50 Uhr     Großes Haus
20.12.2021, 11:00 - 11:50 Uhr     Großes Haus
21.12.2021, 9:00 - 9:50 Uhr     Großes Haus
21.12.2021, 11:00 - 11:50 Uhr     Großes Haus
22.12.2021, 9:00 - 9:50 Uhr     Großes Haus
22.12.2021, 11:00 - 11:50 Uhr     Großes Haus
23.12.2021, 9:00 - 9:50 Uhr     Großes Haus
23.12.2021, 11:00 - 11:50 Uhr     Großes Haus




Pause: keine

Die Geschichte vom eitlen Kaiser und seinen neuen Kleidern ist bekannt. Jeder bestätigt sich selbst und die anderen darin, wie schön doch der neue, einzigartige und unsichtbare Stoff sei, um nicht als unfähig oder dumm dazustehen. Man übertrifft sich gegenseitig in Ausrufen der Bewunderung für die einmalige Garderobe. Bis ein Kind in der Menge das ausspricht, was alle sehen und nicht wahrhaben wollen: Der Kaiser hat nichts an und ist nackt. Es lohnt sich, das Märchen von Hans Christian Andersen in seinen tieferen Facetten zu betrachten und auch den psychologischen Motiven und Metaphern auf den Grund zu gehen. Da wären zunächst die Eitelkeit des Kaisers und seine damit verbundene Sucht nach Bewunderung, die ihn für Versprechen und Betrügereien empfänglich machen. Der permanente Konkurrenzkampf immer besser, schöner und klüger als die anderen sein zu müssen, die Scham vor der eigenen Fehlbarkeit und letztendlich die Angst, nicht gut genug zu sein und dadurch an Macht zu verlieren. Das Märchen erzählt aber auch über den Mut und die Klugheit, andere zunächst hinters Licht zu führen und ihnen dennoch einen Spiegel der Wahrheit vorzuhalten. Und dies alles mit der unendlichen und immerwährenden Kraft der Phantasie. Die Geschichte voll Poesie und Humor sowie die wundervolle Musik ermöglichen es Klein und Groß in eine bildereiche, bunte Märchenwelt einzutauchen und doch einen großen Bezug zu unserer Gegenwart herzustellen. In einer Fassung von Sascha Löschner mit Adaptionen von Elke Maria Schwab und der Musik von Dean Wilmington kann diese Produktion, die im Vorjahr zu Ende geprobt wurde, endlich vor Publikum aufgeführt werden.