Die schöne Galathée



Operette in einem Akt von Franz von Suppé und Poly Henrion


Leitung
Musikalische Leitung:
Dean Wilmington

Regie:
Volker Wahl

Regie:
Michaela Ronzoni

Ausstattung:
Stefanie Stuhldreier

Choreographie:
Daniel Morales Pérez

Dramaturgie:
Michaela Ronzoni

Dramaturgie:
Elke Maria Schwab-Lohr


Künstler
Pygmalion:
Alexander Geller

Ganymed:
Tanja Obermayr

Mydas:
Bonko Karadjov

Galathée:
Natasha Sallés


Termine:
12.3.2021, 19:30 - 21:00 Uhr     Großes Haus




Pause: keine

In seinem Atelier auf der Insel Zypern hat der Bildhauer Pygmalion die Nymphe Galathée, eine für ihn perfekte weiblichen Schönheit aus Stein, geschaffen und sich so sehr in diese Statue verliebt, dass er die Göttin Venus bittet, dem kalten Marmor Leben einzuhauchen. Das fleischgewordene Kunstwerk entpuppt sich aber als kokettes Wesen und steht, kaum dass sie am Leben ist, schon zwischen drei Männern. Denn neben Pygmalion sind auch sein Diener Ganymed sowie der reiche Kunstmäzen Mydas von Galathée hingerissen. Wütend über das Verhalten der Schönheit und enttäuscht darüber, dass in einem schönen Körper nicht auch eine gute Seele wohnt, bittet Pygmalion die Göttin Venus, die Metamorphose rückgängig zu machen und Galathée wieder in eine Statue zu verwandeln. Als die schöne Galathée wieder zu Marmor erstarrt ist, kauft sie der Kunstliebhaber Mydas für seine Sammlung. Mit „Die schöne Galathée“ gelang Franz von Suppé 1865 ein großer Erfolg. Bis heute schätzen Musikfreunde den melodischen Reichtum der kleinen Operette, deren charmante Sologesänge und temperamentvolle Ensembles nicht umsonst an die komischen Opern von Gaetano Donizetti, der ein Onkel von Suppé war, erinnern. Bereits in der Ouvertüre, die von dem bekannten „Galathée-Walzer“ getragen wird, kündigt sich die Goldene Ära der Wiener Operette an.