In Baden geboren und aufgewachsen, sammelte Elisabeth Zeiler erste Erfahrungen auf der Musiktheaterbühne in einigen Kinder- und Jugendrollen auf Bühnen in Baden und Wien (u.a. Bühne Baden und Theater an der Wien). Die junge Sopranistin absolvierte ihr Bachelorstudium und Masterstudium für Gesang und Pädagogik an der Universität Mozarteum Salzburg mit ausgezeichnetem Erfolg und ist Absolventin des Lehrgangs für Klassische Operette an der MUK Wien bei Wolfgang Dosch.
Beim Leharfestival Bad Ischl war sie zuletzt als Madeleine in „Madame Pompadour“ und Jette in „Der Vogelhändler“ zu sehen. Im Herbst 2021 gehörte Elisabeth Zeiler zum Ensemble der Neuen Oper Wien im Museumsquartier in Benjamin Brittens Oper „Death in Venice“ als Danish Lady und war in der Saison 22/23 als „Ida“ in „Der Fledermaus“ zu sehen. Damit debutierte sie am Theater Hof. Am Salzburger Landestheater übernahm Elisabeth für einige Vorstellungen die Rolle der Paula Malone in der Uraufführung von Alma Deutschers „Des Kaisers neue Walzer“. Im Juni 2023 gab die Sängerin ihr Rollendebut als Franziska Cagliari in Johann Strauß‘ „Wiener Blut“.
Weitere Engagements in Oper- und Musiktheater umfassen Bastienne (in „Bastien & Bastienne“), Gretel (in „Hänsel & Gretel“), Amor (in J. Ph. Rameaus „Pygmalion“) und Galathee (in F. v. Suppés „Die schöne Galathee).
Konzerttätigkeiten im kammermusikalischen und sakralen Bereich (z.B.: Sopransolo in Händels Messias, Mozarts Requiem, Buxtehudes Membra Jesu nostri und Schuberts Es-Dur Messe) unterstreichen ihre Vielseitigkeit, wobei sie auf Zusammenarbeiten mit Dirigenten wie Jörn Hinnerk Andresen, Hansjörg Albrecht und Christoph Huber zurückblicken kann. Elisabeth Zeiler hegt eine besondere Leidenschaft für das Lied, der sie u. a. mit ihren Soloprogrammen nachkommt.
