Wolfgang Dosch

In Wien geboren betätigt sich Wolfgang Dosch international als Sänger, Regisseur und Forscher mit Schwerpunkt Operette. Sein Lebenslauf weißt über 70 gesungene Rollen, v. a. alle großen Bufforollen in Operetten und Charakterrollen in Musicals (Bäcker in „Into the woods“, König in „The King And I“), auf. Dosch ist Uraufführungssänger des für ihn von Charles Kalman komponierten Ein-Mann-Musicals „Novecento-Die Legende vom Ozeanpianisten“ und von Friedrich Cerha’s „Netzwerk“ bei den Wiener Festwochen im Theater an der Wien sowie Bluessänger in Bernsteins „Mass“ bei der ÖEA an der Wiener Staatsoper.

Als Regisseur hat er über 90 Inszenierungen in Oper, Operette und Musical geleitet.

Engagements gab es u. a. an folgenden Theatern und Festspielen: dem Raimundtheater, Theater an der Wien, Landestheater Linz, Lehár Festival Bad Ischl, Seefestspiele Mörbisch, Stadttheater St. Gallen, Nationaltheater Mannheim, Oper Leipzig, Oper Halle/Saale, Volkstheater Rostock, Pfalztheater Kaiserslautern, Theater Regensburg, Staatstheater Meiningen, Anhaltisches Theater Dessau, Eutiner Festspiele, Dresdner Musikfestspiele, Warschauer Herbst, Salzburger Festspiele.
Von 1991 – 2003 war er als Sänger und Dramaturg an der Staatsoperette Dresden.

Des weiteren ist Wolfgang Dosch Universitätsprofessor an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) sowie Lehrbeauftragter an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw). Er publiziert bei verschiedenen Verlagen und Institutionen, ist Generalsekretär der „Internationalen Franz Lehár Gesellschaft“ und als Juror bei internationalen Wettbewerben tätig. Selbst erhielt er die „Robert Stolz Medaille“ für seine Verdienste auf dem Gebiet der Wiener Operette.