Mein Kampf



von Dean Wilmington und Malte C. Lachmann (UA) nach Adolf Hitler


Leitung
Regie:
Malte C. Lachmann

Musikalische Leitung:
Dean Wilmington

Ausstattung:
Marion Käfer

Choreographie:
Daniel Morales Pérez

Dramaturgie:
Marianne Kjær Klausen


Künstler
Norman:
Norman Stehr

Dean:
Dean Wilmington


Termine:
25.9.2021, 19:30 - 20:50 Uhr     Hinter dem Eisernen
26.9.2021, 18:30 - 19:50 Uhr     Hinter dem Eisernen
28.9.2021, 10:00 - 11:20 Uhr     Hinter dem Eisernen
29.9.2021, 10:00 - 11:20 Uhr     Hinter dem Eisernen
30.9.2021, 10:00 - 11:20 Uhr     Hinter dem Eisernen
2.10.2021, 19:30 - 20:50 Uhr     Hinter dem Eisernen
21.10.2021, 19:30 - 20:50 Uhr     Hinter dem Eisernen
27.10.2021, 19:30 - 20:50 Uhr     Hinter dem Eisernen
28.10.2021, 19:30 - 20:50 Uhr     Hinter dem Eisernen




Pause: keine

„Mein Kampf“? als Musical? Seien wir ehrlich: Wir alle wollten doch schon immer mal wissen, was in Hitlers Programmschrift „Mein Kampf“ steht. Lange war der Kauf des Buches in Deutschland unmöglich, das Lesen des Machwerks ohnehin tabu. Nimmt man sich heute allerdings tatsächlich die 777 Seiten vor, die Hitler 1924 während seiner Festungshaft in Landsberg und später auf dem Obersalzberg schrieb, wird man regelrecht erschlagen von Kampfbegriffen wie „Rassenschande“, „völkischer Staatsgedanke“ und „Kriegspropaganda“. Dass das alles die Essenz einer menschenverachtenden Ideologie ist, die zur größtmöglichen Katastrophe führte, stellen heutzutage Gott sei Dank nur noch einige wenige politische Extremisten infrage. Was hat das alles also mit uns heute zu tun? Sind wir nicht inzwischen über das alles hinweg, lupenreine Demokrat*innen die wir nun mal sind? Und welche Tipps zum Thema „Liebe, Sex und Zärtlichkeit“ hat Hitler parat? Mit diesen Fragen wird sich die One-Man-Show „Mein Kampf“ beschäftigen – und welche Form würde sich dazu besser eignen, als die des allseits beliebten, immer unterhaltsamen und nie lehrmeisterlichen Musicals? Dean Wilmington, der sich längst in der deutschsprachigen Musicalszene durch seine Neukompositionen einen Namen gemacht hat (zuletzt mit „Der Reigen“ nach Arthur Schnitzler am Theater an der Rott), erarbeitet zusammen mit Regisseur Malte C. Lachmann diesen musikalischen Abend auf der Grundlage von Hitlers Buch.